Rügen, Usedom und zurück, Teil 1

Im Mai ging es wieder auf Tour, Ziel war Rügen, dann Usedom und wieder zurück, mit Zwischenstopps unterwegs, möglichst wie immer ohne Stellplätze anzufahren sondern frei in der Natur oder woanders zu stehen.

1. Tag.

Nachmittags zuhause los, erstes Etappenziel sollte Travemünde sein, falls es zu spät werden sollte, oder weiter nach Mecklenburg-Vorpommern hinein, wenn wir zügig weiterkommen. Die Fahrt ging recht zügig, spät Nachmittags erreichten wir Wismar, welches wir uns ansehen wollten. Allerdings hatten wir tatsächlich Probleme einen Parkplatz in der Nähe der Altstadt zu finden, entweder waren sie voll, oder aber es waren nur PKW erlaubt. Nach einiger Sucherei entschieden wir, weiterzufahren. Wenn wir mit dem Wohnmobil nicht als Tagesbesucher willkommen sind, dann eben nicht. Liebe Verantwortliche: Nicht jeder Wohnmobilfahrer will auch über Nacht bleiben, tatsächlich kann es passieren, dass wir auch nur einen Tagesausflug machen wollen, da helfen uns tolle private Stellplätze nicht, da wären wir dankbar für ein paar Parkplätze – wenn alle nur für PKW erlaubt sind, und nichts für Wohnmobile bleibt, tja, dann fahren wir eben wieder.
Wir fuhren also weiter Richtung Stralsund, haben dieses aber am ersten Tag noch nicht erreicht und machten halt auf dem Weg auf einem großen Parkplatz. Nicht ganz das, wo wir sonst stehen, denn die Straße war recht nah dran, aber für eine Nacht ausreichend. Da gab es wirklich nichts zu sehen in diesem Ort, deswegen auch keine Fotos vom Ort, nur von mir, der seinen Kaffee trinkt und einer Frau mit Hunden 😉

2. Tag

Morgen aufgestanden, die Hunde versorgt, im PeBe-Mobil gefrühstückt und auf den Weg weiter Stralsund, mit Zwischenstopp in Rostock.

Nach kurzer Fahrt sind wir dort angekommen.
Wohnmobilparkplatz am Stadthafen angefahren, schön gelegen, direkt am Wasser, allerdings darf man dort nicht übernachten, Parken nur bis 22.00 Uhr.

Von dort sind es fünf Minuten in die nördliche Altstadt.

Auf dem Weg dorthin diese Statue passiert, man achte auf das kleine Detail hinten 😉

LRG_DSC04352

Aber da auch Rostock nur ein kurzes Zwischenziel nach Rügen sein sollte, gab es auch dort kein richtiges Sightseeing, nur einen Abstecher in die Altstadt, allerdings waren wir uns dort stärken, und ich muss sagen, der Ceasars Burger, den ich dort aß, war der der beste Burger, den ich seit Jahren gegessen habe:
57626B27-03C3-4124-B7B4-4C0C015F75BC.jpeg
Den Burger habe ich so schnell verschlungen, dass ich nicht geschafft habe, ein Food-Porn-Foto zu schießen, daher muss die Speisekarte reichen. Unser Tipp ist dort also das Burwitz Legendär, wirklich, der Burger war fantastisch!
http://www.burwitz-legendär.de

Nach knapp 3 Stunden Aufenthalt in Rostock ging es weiter Richtung Stralsund, wo wir die Nacht verbringen wollten. Wir haben dort einen etwas versteckten ‚Parkplatz‘ gefunden, auf dem wir übernachtet haben. Angenehm leise, bis auf einen langsamen Zug einmal die Stunde, der aber kaum zu hören war. Viel Grün um uns herum, und das mitten in der Stadt. Passte, 10 Minuten in die Stadt, was am Abend zu einem Spaziergang einlud. Wir sind durch die ganze Altstadt bis zum Ozeaneum gelaufen, haben dort beim ‚Flipper‘, dem Fischbrötchenkutter, ein FIschbrötchen gegessen und den Durst mit einem großen Glas Alsterwasser gelöscht.

Wir standen auf dem Platz mit dem Wohnmobil fast ganz allein, bis auf wenige Anwohner, die dort auch parkten, während auf den Stellplätzen, an denen wir in Stralsund vorbei fuhren, Wohnmobil an Wohnmobil stand. Nein, das brauchen wir nicht, so ist es schöner.

img_1375-1

Da ich an diesem Tag auch Geburtstag hatte, wurde ich am Abend mit einer typisch schwedischen Spezialität überrascht, einer Smörgåstårta, zubereitet im Wohnmobil. Da ich das nicht sehen durfte, wurde ich für die Zeit der Zubereitung in den Alkoven verbannt, gut, dass ich da audiovisuell gut versorgt bin, und ein paar Zeitschriften dazu, und ich konnte mich gut ablenken und nicht durch den Vorhang spicken, was denn da leckeres zubereitet wird.

Eine Smörgåstårta ist eine Torte, nur nicht süß, sondern mit Krabben, Thunfisch, Gurken, Dill, Tomaten, manchmal auch Ei, sowie Mayonaise, Sahne und ein wenig mehr, getragen von Toastbroat. Schmeckt wie ein Thunfisch-Krabben-Cocktail, nur viel, viel besser. Unbedingt mal ausprobieren! Ein Rezept findest sich z.B hier: https://www.kochbar.de/rezept/438763/Femlidens-Smoergaastaarta-zur-Sonnenwende.html

LastShareCollage

3. Tag.

Frühstück am Morgen, das Wetter war uns seit unserer Abfahrt wohl gesonnen.
84409F99-6E91-4E57-8189-CAAC13AD7196.jpeg
Dann gestärkt losgefahren, Ziel Rügen.

Fortsetzung folgt…

Werbung

Das Pe in PeBe

Wenn ich nicht gerade mit meiner Frau und unseren beiden Hunden umher reise, dann arbeite ich in meinem eigenen Unternehmen Namensschilder Systeme Siedenburg (http://www.namensschilder24.de). Wir fertigen Namensschilder für Kunden in ganz Europa. In meiner Freizeit außerhalb der Arbeit beschäftige ich mich mit alten Computern der 70er, 80er und 90er Jahre, sowie den Spielkonsolen aus dieser Zeit. Ansonsten spiele ich noch gerne auf meinem Yamaha Genos Keybord, versuche mit an der Mundharmonika und am Theremin. Musik ist mir sehr wichtig, sie gibt mir einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag, und sogar auf Reisen muss es manchmal mit, dann aber nicht das große Genos, sondern ein kleines USB Keyboard, dass dann am Mac (genauer ein Hackintosh) genutzt wird und mit Logic Pro X zusammenarbeitet. Desweiteren unterwegs gerne mal, wenn das Wetter schlecht ist, eine Runde Zocken auf der Nintendo Switch oder am Laptop. Oder was lesen, in der Regel Magazine wie P.M, Nat Geo oder ähnliches.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

×