Wir kommen ins Fernsehen – äh, nein…

Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht.

Wir wurden von RTL angeschrieben, ob wir denn nicht an einer mehrteiligen Dokumentation teilnehmen würden? Es solle eine mehrteilige ‘Doku’ werden, eine Reise in den Süden, mit mehreren anderen zusammen. Pe und Be als Fernsehstars? Fünf Minuten Ruhm, Werbeverträge, Groupies, Drugs, Titelseiten und zum Schluss das Djungelcamp?

Ja, ist das denn zu fassen?

Sehr geehrte Frau E.!

Vielen Dank für ihre Email.

Wir nennen uns Freisteher, das ist Ihnen schon augefallen, oder? Warum sollten wir dann in einer Gruppe mit anderen in den Süden fahren wollen, wo wir uns doch abgelegene Plätze suchen, um allein zu stehen, unsere Ruhe haben wollen.

Wir kommt man da auf die Idee, dass wir gerne mit anderen zusammen reisen wollen würden, nur im Ansatz? Haben Sie unser Video ‘Horror auf Platte’ gesehen? Und selbst wenn es nicht auf solche Plätze ginge: Was wir von Rudelbildung bei Campern halten, erläutere ich Ihnen gerne einmal, warum das nicht gut ist, wieso es dazu führt, dass das freie Stehen und Reisen Stück für Stück mehr reglementiert wird.

Dazu weiß ich allzu gut, wie solche Shows produziert werden, ich selbst komme aus der Werbebranche, bzw. zumindest aus einem Bereich davon, ein wenig habe ich da schon mitgenommen. Nun, wie plant man solche Formate? Gegensätzliche Charakter werden aufeinander los gelassen, damit es zu Reibereien kommt, klar, soll ja den Zuschauer unterhalten. Wäre also nur Friede-Freude-Eierkuchen, wäre es ja langweilig! Beispiele gibt es in ihrer Sendergruppe dafür ja genug. Scripted Reality wäre dieses Format sicher nicht, aber der Kern meiner Aussage ist offensichtlich, denke ich, ein wenig in diese Richtung. Im günstigsten Fall wird es etwas wie ‘Trucker Babes’, aber ich bin weder Trucker noch Be ein Babe.

Dazu immer eine Kamera vor der Nase? Anweisungen von der Regie, weil irgendetwas nicht passt? ‘Ach, könnten Sie das nochmal machen, aber vielleicht eher so?’

Also, Frau E. , wir fühlen uns durchaus geschmeichelt, wie sicher die dreihundert anderen Webseiten auch, die von Ihnen vermutlich angeschrieben wurden, aber ganz ehrlich:  Für uns ist das nichts. So wie ihr Sendeprogramm.

mit freundlichem Gruß,
Pe und Be,
Freisteher

Das Pe in PeBe

Wenn ich nicht gerade mit meiner Frau und unseren beiden Hunden umher reise, dann arbeite ich in meinem eigenen Unternehmen Namensschilder Systeme Siedenburg (http://www.namensschilder24.de). Wir fertigen Namensschilder für Kunden in ganz Europa. In meiner Freizeit außerhalb der Arbeit beschäftige ich mich mit alten Computern der 70er, 80er und 90er Jahre, sowie den Spielkonsolen aus dieser Zeit. Ansonsten spiele ich noch gerne auf meinem Yamaha Genos Keybord, versuche mit an der Mundharmonika und am Theremin. Musik ist mir sehr wichtig, sie gibt mir einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag, und sogar auf Reisen muss es manchmal mit, dann aber nicht das große Genos, sondern ein kleines USB Keyboard, dass dann am Mac (genauer ein Hackintosh) genutzt wird und mit Logic Pro X zusammenarbeitet. Desweiteren unterwegs gerne mal, wenn das Wetter schlecht ist, eine Runde Zocken auf der Nintendo Switch oder am Laptop. Oder was lesen, in der Regel Magazine wie P.M, Nat Geo oder ähnliches.

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1 Antwort

  1. CamperMan sagt:

    Hahaha, sehr amüsant! Sowohl die RTL-Anfrage, viel mehr aber noch dein Antwortschreiben! 🙂 Hätte ich genauso abgelehnt.

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